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Eine Untersuchung der Glaubensvorstellungen und der Geschichte der geheimnisvollen Yezidi-Sekte• Erklärt, wie die Yezidi Melek Taʾus, den Pfauengel, anbeten, eine rätselhafte Figur, die oft als „der Teufel“ oder Satan identifiziert wird, doch von Gott erlöst wurde, um eine Welt der Schönheit und spirituellen Erkenntnis zu regieren • Untersucht die antinomianischen Doktrinen der Yezidi, ihre Kosmogonie, ihre magischen Überlieferungen und Tabus, die Rolle der Engel, Rituale und Symbolik sowie die Beziehung des Yezidi-Glaubens zu anderen okkulten Traditionen wie Alchemie • Präsentiert die erste englische Übersetzung der Poesie von Kalif Yazid ibn Muawiya, der von den Yezidi als Sultan Ezi verehrt wird. Die Yezidi sind ein uraltes Volk, das in den bergigen Regionen an den Grenzen von Türkei, Syrien, Irak und Iran lebt. Diese geheimnisvolle Kultur verehrt Melek Taʾus, den Pfauengel, eine rätselhafte Figur, die oft als „der Teufel“ oder Satan identifiziert wird, weshalb die Sekte als Teufelsanbeter bekannt ist und lange Zeit verfolgt wurde. In einer Studie über die inneren, esoterischen Dimensionen des Yezidismus untersucht Peter Lamborn Wilson die antinomianischen Doktrinen der Sekte, ihre magischen Überlieferungen und Tabus sowie ihre Beziehung zu anderen okkulten Traditionen wie Alchemie. Er erklärt, wie der historische Gründer dieser Sekte ein Sufi aus umayyadischem Geschlecht, Sheik Adi ibn Musafir, war, der sich um 1111 n. Chr. in dieser abgelegenen Region niederlässt und dort bereits eine vorislamische Sekte vorfand. Sheik Adi war so von der ursprünglichen Sekte beeinflusst, dass er sich von dem orthodoxen Islam abwandte, und bis zum 15. Jahrhundert war die Sekte bekannt dafür, den Pfauengel Melek Taʾus mit all seinen „satanischen“ Konnotationen zu verehren. Der Autor untersucht das spirituelle Wachsen, das in einer mündlichen Kultur geschieht, die Yezidi-Kosmogonie, wie sie von dem androgynen Adam abstammen - bevor Eva erschaffen wurde - sowie die Rolle der Engel, Rituale, Alchemie, Symbolik und Farbe im Yezidi-Glauben. Er präsentiert auch die erste englische Übersetzung der Poesie von Kalif Yazid ibn Muawiya, der von den Yezidi als Sultan Ezi verehrt wird. Indem er die Yezidi-Sekte als synkretistischen Glauben mit vorislamischen, zoroastrischen, christlichen, heidnischen, sufistischen und anderen Einflüssen zeigt, offenbart Wilson, wie diese Anbeter des Pfauengels tatsächlich „den Teufel“ anbeten - aber der Teufel ist nicht „böse“. Gott hat ihn erlöst, und er regiert eine Welt der Schönheit und spirituellen Erkenntnis.