Die Wilde Jagd und die Gespenstischen Prozessionen der Untoten_x000D_
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Eine Erforschung der vielen Formen des alten Mythos der Wilden Jagd und ihres Einflusses im heidnischen und frühen christlichen Europa _x000D_
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• Erzählt die unzähligen Variationen dieser Legende, von dem Verfluchten Jäger und König Herla bis hin zu phantasmagorischen Heeren und riesigen Prozessionen von Sündern und Dämonen _x000D_
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• Erklärt, wie dieser Glaube ein integraler Bestandteil der heidnischen Weltanschauung war und somit von der Kirche genutzt wurde, um die christliche Lehre zu verbreiten _x000D_
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• Enthüllt, wie die geheimen Gesellschaften des mittelalterlichen Europas diese gespenstischen Prozessionen für Seelenreisen und Prophezeiungen des bevorstehenden Todes nachstellten _x000D_
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Es war einmal ein Phänomen im mittelalterlichen Europa, das die lokale Überlieferung ständig befeuerte: Während der langen Winternächte konnte ein seltsamer und unbekannter Zug gehört werden, der über das Land oder durch die Luft zog. Jeder, der im offenen Feld oder in den Tiefen des Waldes überrascht wurde, würde eine bizarre Prozession von Dämonen, Riesen, Hunden, Nachtfrauen, Soldaten und Rittern sehen, einige blutüberströmt und andere, die ihre Köpfe unter ihren Armen trugen. Dies war die Wilde oder Höllen-Jagd, der Zug der Verdammten, die phantasmagorische Armee der Nacht – ein Thema, das bis heute Dichter, Schriftsteller und Maler inspiriert. Jahrtausende älter als das Christentum, wurde dieser heidnische Glaube von der Kirche genutzt, um ihre Lehre zu verbreiten, wobei die Gestaltwandler und Riesen der heidnischen nächtlichen Prozessionen zu Sündern wurden, die von Dämonen auf der Suche nach unvorsichtigen Seelen geführt wurden, um ihre Gefolgschaften zu vergrößern. Mythos oder Legende, es stellt einen Glauben dar, der tiefe Wurzeln in Europa hat, insbesondere in keltischen und skandinavischen Ländern. _x000D_
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Der erste Gelehrte, der diesen Mythos in seinen vielen Formen vollständig untersucht hat, Claude Lecouteux, entfernt die christliche Färbung und zeigt, wie die Wilde Jagd ein integraler Bestandteil der heidnischen Weltanschauung und der Struktur ihrer Gesellschaften war. Darüber hinaus untersucht er, wie geheime Gesellschaften des mittelalterlichen Europas diese gespenstischen Prozessionen durch Kultrituale nachstellten, die in Maskeraden und karnevalsähnlichen Umzügen gipfelten, die oft mit astralen Doppelgängern, Visionen des Jenseits, dem Glauben an mehrere Seelen und Prophezeiungen des bevorstehenden Todes verbunden waren. Er zeigt, wie die fast unendlichen Variationen dieses Mythos eine nach wie vor lebendige, sich entwickelnde Tradition sind, die uns ein Fenster in die Welt bietet, in der unsere Vorfahren lebten.