Ein Best Book of 2022 in Harpers Bazaar, Daily Mail, Glamour und Thrillist.
Am meisten erwartet von 2022 in The Millions, Ms. Magazine, LitHub
Eine junge, gemischtrassige Vampire muss einen Weg finden, ihren tief verwurzelten Wunsch, unter Menschen zu leben, mit ihrem unaufhörlichen Hunger in diesem atemberaubenden Debütroman einer zu beobachtenden Schriftstellerin in Einklang zu bringen.
Lydia hat Hunger.
Sie wollte schon immer japanisches Essen probieren. Sashimi, Ramen, Onigiri mit einer eingelegten Pflaume gefüllt - das Essen, das ihr japanischer Vater gerne aß. Und dann gibt es noch Bubble Tea und Eiskaffee, Eiscreme und Kuchen, und gesammelte Kräuter und Pflanzen, sowie das Gemüse, das die anderen jungen Künstler im Londoner Atelier, in dem sie heimlich wohnt, anbauen.
Aber Lydia kann von all diesen Dingen nichts essen. Ihr Körper funktioniert nicht wie der anderer Menschen. Das Einzige, was sie verdauen kann, ist Blut, und es stellt sich heraus, dass es viel schwieriger ist, frisches Schweineblut in London zu beschaffen - wo sie zum ersten Mal von ihrer Vampirmutter getrennt lebt - als sie es erwartet hatte.
Dann gibt es die Menschen - die anderen Künstler im Atelier, die Menschen in der Galerie, in der sie ein Praktikum macht, die seltsamen Männer, die ihr nach Dunkelheit folgen, und Ben, einen jugendlichen, lächerlich grinsenden Künstler, für den sie Gefühle entwickelt.
Lydia weiß, dass sie ihre natürlichen Beute sind, aber sie kann sich nicht dazu bringen, sich von ihnen zu ernähren. In ihrem fensterlosen Atelier, wo sie malt und die Werke anderer Künstler studiert, Buffy the Vampire Slayer in einem Rausch schaut und Videos von Menschen, die Essen auf YouTube und Instagram essen, betrachtet Lydia ihren Platz in der Welt. Sie hat viele der Dinge, die sich Menschen wünschen - ewige Jugend, beinahe Unverwundbarkeit, Unsterblichkeit, aber sie ist unglücklich; sie ist einsam; und sie hat Hunger - ständig Hunger.
Während Lydia sich als Frau und Künstlerin entwickelt, wird sie lernen, die Konflikte in ihr zu versöhnen - zwischen ihren Dämonen- und menschlichen Seiten, ihrem gemischten ethnischen Erbe und ihrer Beziehung zu Essen und, in der Folge, Menschen - wenn sie einen Weg finden will, in der Welt zu existieren.
Vor all dem jedoch muss sie essen.
Absolut brillant, tragisch, lustig, exzentrisch und so perfekt geeignet für diese besonders seltsame Zeit. Claire Kohda nimmt das Vampir-Tropus und macht es auf eine Weise, die frisch und originell wirkt. Ernsthafte Themen wie Rasse, Behinderung, Sexismus, Körperbild und sexueller Missbrauch werden mit Subtilität, Einsicht und Leichtigkeit behandelt. Der Zauber, den dieser Roman ausübt, ist so vollständig, dass ich mich völlig und glücklich gebissen fühle. -- Ruth Ozeki, Booker-nominierte Autorin von A Tale for the Time Being