Der Aufstieg und Fall der Prohibition_x000D_
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Eine brillante, autoritative und faszinierende Geschichte von Amerikas rätselhaftester Ära, den Jahren 1920 bis 1933, als die US-Verfassung geändert wurde, um eines von Amerikas liebsten Vergnügungen einzuschränken: den Konsum alkoholischer Getränke._x000D_
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Von Anfang an war Amerika im Überfluss an Getränken. Das Segelschiff, das John Winthrop 1630 an die Küsten der Neuen Welt brachte, transportierte mehr Bier als Wasser. In den 1820er Jahren flossen Spirituosen so reichlich, dass sie günstiger waren als Tee. Dass die Amerikaner jemals zustimmen würden, auf ihren Alkohol zu verzichten, war so unwahrscheinlich wie erstaunlich._x000D_
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Und dennoch taten wir es, und Last Call ist Daniel Okrents schillernde Erklärung, warum wir es taten, wie das Leben unter der Prohibition war und wie ein derart beispielloser Grad an staatlicher Einmischung in das Privatleben der Amerikaner das Land für immer veränderte._x000D_
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Mit Witz und historischem Scharfsinn offenbart Okrent, wie die Prohibition einen Schnittpunkt verschiedener Kräfte markierte: die wachsende politische Macht der Frauenrechtsbewegung, die sich mit der Anti-Alkohol-Kampagne verbündete; die Angst der kleinen Stadt, einheimischen Protestanten, dass sie die Kontrolle über ihr Land an die Einwanderer der großen Städte verlieren; die anti-deutsche Stimmung, die durch den Ersten Weltkrieg geschürt wurde; und eine Vielzahl anderer unwahrscheinlicher Faktoren, von der Zunahme des Automobils bis zur Einführung der Einkommensteuer._x000D_
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Durch all das hindurch tranken die Amerikaner weiter und gingen dabei bemerkenswerte kreative Wege, um ihre Lieblings berauschenden Getränke zu schmuggeln, zu verkaufen, zu verbergen und gesellig (und manchmal fatal) zu konsumieren. Last Call ist bevölkert von lebhaften Charakteren erstaunlicher Vielfalt: Susan B. Anthony und Billy Sunday, William Jennings Bryan und Bootlegger Sam Bronfman, Pierre S. du Pont und H. L. Mencken, Meyer Lansky und die unglaubliche – wenn auch längst vergessene – Bundesbeamtin Mabel Walker Willeandt, die in den zwanziger Jahren die mächtigste Frau des Landes war. (Am überraschendsten von all dem ist Okrents Bericht über die legendäre und lange missverstandene Rolle von Joseph P. Kennedy im Alkoholgeschäft.)_x000D_
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Es ist ein Buch voller Geschichten aus nahezu allen Teilen des Landes. Okrents Narrative verläuft durch rauchige Manhattan-Speakeasies, wo sich die Beziehungen zwischen den Geschlechtern für immer veränderten; Kalifornische Weinberge, die eifrig „sakramentalen“ Wein produzierten; Neuengland-Fischereigemeinden, die das Fischen zugunsten des lukrativeren Rum-Schmuggels aufgaben; und in Washington, in den Hallen des Kongresses selbst, wo Politiker, die für die Prohibition gestimmt hatten, offen und ohne Entschuldigung tranken._x000D_
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Last Call ist umfassend, detailliert und fesselnd erzählt. Es gilt als die umfassendste Geschichte der Prohibition, die je geschrieben wurde, und bestätigt Daniel Okrents Rang als bedeutender amerikanischer Schriftsteller.