James Pattersons mit dem Bancroft-Preis ausgezeichnetes Buch 'Grand Expectations', der vorletzte Band der Oxford History of the United States, wurde von der New York Times als lebhaftes und weitläufiges Narrativ über das amerikanische Leben und von der Wall Street Journal als ein Meisterwerk gefeiert. Nun bietet Patterson im letzten chronologischen Band dieser gefeierten Reihe erneut eine authoritative und lebendige Geschichte einer turbulenten Zeit im amerikanischen Leben. Ruheloser Riese bietet eine prägnante und klare Bewertung der siebenundzwanzig Jahre zwischen dem Rücktritt von Richard Nixon und der Wahl von George W. Bush in einem umfassenden Narrative, das soziale, kulturelle, politische, wirtschaftliche und internationale Entwicklungen nahtlos miteinander verbindet. Wir treffen auf die vielen denkwürdigen Figuren dieser Ära - besonders Ronald Reagan und Bill Clinton - und erkunden die Kulturkriege, in denen Liberale und Konservative, einschließlich einer wiedererstarkenden Religiösen Rechte, das Land scheinbar in zwei Hälften zerschnitten. Tatsächlich half Reagan, eine weit verbreitete konservative Revolution einzuleiten, aber selbst als die Rechte politisch aufstieg, gelang es ihr nicht, die liberaleren Trends umzukehren. Patterson beschreibt, wie die Amerikaner, als der Kalte Krieg schließlich endete, auf verwirrende neue Entwicklungen in der Welt stießen und entdeckten - in Panama, Somalia, Bosnien und im Irak - dass es alles andere als einfach war, den Ausgang globaler Ereignisse zu steuern. Indem er eine breite Palette von kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Anliegen untersucht, zeigt Patterson, wie die Persistenz von Rassenkonflikten, hohe Scheidungsraten, Alarm über Kriminalität und städtischen Verfall viele Schriftsteller dazu brachte, diese Ära als eine Zeit des Niedergangs darzustellen. Aber Ruheloser Riese bietet eine positivere Perspektive und argumentiert, dass unsere oft unerfüllten Erwartungen viele von uns dazu veranlasst haben, die Ära negativ zu betrachten, obwohl wir in vielen Aspekten besser dran waren, als wir dachten. Bis 2000 lebten die meisten Amerikaner komfortabler als in den 1970er Jahren, und obwohl Gewalt und Diskriminierung alles andere als ausgerottet waren, sorgte ein starkes Bewusstsein für Rechte dafür, dass diese weniger verbreitet im amerikanischen Leben waren als jemals zuvor. Mit aufschlussreichen Analysen und fesselndem Prosa fängt Ruheloser Riese diese Periode der amerikanischen Geschichte auf eine Weise ein, wie es kein anderes Buch getan hat, und beleuchtet den Weg, den die Vereinigten Staaten von den trüben Tagen der Mitte der 1970er Jahre bis zur heiß umkämpften Wahl von 2000 zurückgelegt haben.